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Sonntag, 28. Januar 2018

1911

Vorwürfe,
auf beiden Seiten.
Sich kennen
und es für
Schmerz nutzen.

Schlechte Tage 
nicht aushalten
können.
Nicht wissen,
wohin.

Schwach sein
und sich den
Gefühlen hingeben.
Aus lauter Frust
nicht können.


Dienstag, 18. Juli 2017

1805

Strohwitwe für eine Woche seit gestern. Der sowieso nicht vorhandene Alltag und damit verbundene Routinen sind nun sowieso über den Haufen geworfen.

Der Mann hat sich nicht gerade von der besten Seite gezeigt. Wie er es schafft, mir mit Kleinigkeiten weh zu tun, ist die große Frage hier.

Gestern nur gelesen, heute einfach nur doof Youtube-Videos angesehen. Nichts dabei gemacht. Möchte noch etwas lesen, wenigstens etwas. Gestern fast 300 Seiten gelesen, werde ich heute nicht mehr toppen, aber morgen vielleicht wieder.

Das Bedürfnis Zeit draußen zu verbringen, ist gering. Obwohl ich gerne an den Strand fahren wollen würde, aber alleine ist immer so eine Sache. Und dann steht man zu spät auf und das Gefühl ist vorhanden, dass der Tag doch eh schon wieder fast vorbei ist.

Vielleicht geht es ja besser mit dem bloggen? Einfacher angehen das Ganze. Nicht unter Druck setzen lassen. Die Bilder müssen nicht großartig bearbeitet sein. Stream-of-consciusness reicht doch völlig aus.

Und wenn es manchmal einfach nur ein Lebenszeichen ist. Ein kleines.

Freitag, 12. Mai 2017

0738

Irgendwie weiß ich gerade nicht, was ich mit mir anfangen soll. Ich möchte gerne kreativ sein, aber ich kann es nicht.

Was mich am meisten stört ist, dass ich das Gefühl habe, dass meine Fotos irgendwie früher viel besser aussahen, als die, die ich heute mache. Versuche ich hier irgendetwas hervor zu zwingen?

Zum einen stört es mich, dass ich im Moment gar nicht kreativ bin. Meine alten Fotos zeugen davon, dass ich vor Kreativität strotzte und auch mal etwas wagte. Doch heute? Lieber auf Nummer sicher gehen. Und selbst, wenn ich unterwegs bin, dann sehe ich nicht mehr so viel, wie vorher. Selbst mein Mann scheint bei jeder Fototour dazu zu lernen... und ich bin immer noch auf dem selben Stand, nein, einem niedrigeren Stand, als vor einem Jahr. Es deprimiert sich zutiefst, denn ich dachte, dass ich einigermaßen gut sei. Nicht perfekt, aber für meine Ansprüche gut.

Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr kreativ denken kann. Nichts mehr ausprobiere und mich einfach mal fallen lasse und auf mich und meine Kreativität vertraue. Irgendetwas hemmt mich.

Zenit-E, Juni 2016