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Sonntag, 28. Januar 2018

1911

Vorwürfe,
auf beiden Seiten.
Sich kennen
und es für
Schmerz nutzen.

Schlechte Tage 
nicht aushalten
können.
Nicht wissen,
wohin.

Schwach sein
und sich den
Gefühlen hingeben.
Aus lauter Frust
nicht können.


Donnerstag, 18. Januar 2018

1145

Habe heute nur Dinge vor, die mir Spaß machen. Nichts anderes. Habe Bilder abgeholt und eingescannt, gelesen, und werde dann noch Bücher sortieren. 

Durch den Sturm hat es gerade angefangen zu schneien. Bin froh, das Haus nicht mehr verlassen zu müssen.


Bin einfach nur wahnsinnig froh über die Bilder, die heraus gekommen sind. Fast alle sind etwas geworden, nur ich weiß nicht, warum meine Mittelformatkameras so unscharfe Bilder machen. Na ja, das werde ich schon heraus finden.




Samstag, 13. Mai 2017

2044

Heute viel gelaufen. In und rund Warnemünde. 2 Filme und meinen ersten Rollfilm voll gemacht. Ich kann es kaum erwarten, diese am Montag zum entwickeln anzugeben.

Haben auf unserer Tour eine junge Eule gesehen, von ganz nah. Die muss wohl aus dem Nest gefallen sein, die hat sich kein bisschen bewegt, außer ihre Augen geöffnet und wieder geschlossen und ihren Kopf gedreht. Feuerwehr wurde angerufen, aber die haben  gemeint, dass sich die Eulen-Eltern um sie kümmern werden. 

Mir tun die Beine und Füße weh. Morgen geht es aber wieder los. Gleich früh, gleich nach dem Aufstehen geht es aufs Rad. Wir wollen morgen dort frühstücken und ich möchte weitere Filme voll bekommen. Viel zu wenig fotografiert die letzten Wochen und leider auch Monate. Ich trage zwar nun schon ständig eine Kamera mit mir herum, aber viel wird leider nicht damit gemacht. Das muss sich ändern.

Canon A1 - 2015

Freitag, 12. Mai 2017

0738

Irgendwie weiß ich gerade nicht, was ich mit mir anfangen soll. Ich möchte gerne kreativ sein, aber ich kann es nicht.

Was mich am meisten stört ist, dass ich das Gefühl habe, dass meine Fotos irgendwie früher viel besser aussahen, als die, die ich heute mache. Versuche ich hier irgendetwas hervor zu zwingen?

Zum einen stört es mich, dass ich im Moment gar nicht kreativ bin. Meine alten Fotos zeugen davon, dass ich vor Kreativität strotzte und auch mal etwas wagte. Doch heute? Lieber auf Nummer sicher gehen. Und selbst, wenn ich unterwegs bin, dann sehe ich nicht mehr so viel, wie vorher. Selbst mein Mann scheint bei jeder Fototour dazu zu lernen... und ich bin immer noch auf dem selben Stand, nein, einem niedrigeren Stand, als vor einem Jahr. Es deprimiert sich zutiefst, denn ich dachte, dass ich einigermaßen gut sei. Nicht perfekt, aber für meine Ansprüche gut.

Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr kreativ denken kann. Nichts mehr ausprobiere und mich einfach mal fallen lasse und auf mich und meine Kreativität vertraue. Irgendetwas hemmt mich.

Zenit-E, Juni 2016

Sonntag, 23. April 2017

1420

Nachdem ich mir meinen alten Blog angesehen habe, habe ich das Gefühl nicht mehr ich zu sein. Vermutlich hatte ich es zu dem Zeitpunkt, als der alte Blog aktuell war, auch nicht, aber aus der Retroperspektive habe ich das Gefühl, dass ich es wusste, wer diese Person war. Und ich möchte diese Person wieder sein. In meinem Kopf war ich früher kreativer, offener, habe mehr Dinge aufgesogen und diese in Ideen umgewandelt. War wacher und aufmerksamer. In meinem Kopf war ich früher zwar oft im Internet, aber habe trotzdem viel geschaffen. Habe mehr Ideen gefunden. Heute bin ich eher überflutet von den Sachen, die einem das Internet bietet und kann mich auf gar nichts richtig konzentrieren. Auf keine richtige Sache, die ich mache. Meine Fotoideen sind so lala, die Umsetzung sogar noch schlechter. Oder ist das einfach die Vertrautheit, die sich mit der Zeit mit den Bildern, Ideen, und so weiter eingestellt hat? 

Eine Internetauszeit hat sich auch nicht als gut herausgestellt, da ich ja so gar keinen Input bekomme. Doch mir ist eines aufgefallen, und zwar dass es überall das gleiche ist. Es gibt irgendwie nichts richtiges Neues. Instagram langweilt mich, da alle Bilder gleich aussehen. Die gleichen Blüten im Frühling, der Kaffee neben dem Buch. Ja, das ist gemütlich und meistens die Situation, die auch so im realen Leben eintritt, aber es ist langweilig. Das macht jeder. 

Ich versuche einen Weg zu finden, dass ich meine Kreativität wieder zum Leben erwachen kann. Irgendwie.

Ich muss mich mehr konzentrieren. Ich glaube, ich sollte in meinem Leben ausmisten. Sachen aus dem Blickfeld legen und neue hinein.

Aber ich sehne mich irgendwie nach der Person, die ich einmal war. Ich habe das Gefühl, dass diese Person eine bessere war, als die, die jetzt diesen Text schreibt.

Obwohl ich jetzt glücklich bin und alles habe, was ich einmal haben wollte. Ich habe einen Mann, der mich liebt, wir haben eine gemeinsame Wohnung, wir sind verheiratet, wir haben etwas Geld über, mit dem wir uns Dinge holen können. Wir sind glücklich. Und doch, irgendetwas fehlt. Die Zeit mit mir selber? Ich weiß es nicht.

Ich sehne mich nach etwas und ich weiß nicht was.

Sonntag, 9. August 2015

#istillshootfilm

Ich bin noch da. Mittlerweile sind auch die ersten 20 Filme entwickelt worden und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Alles bisher mit der Canon A1, aber das wird sich noch ändern. Ersteinmal langsam herantasten, wie die Kamera reagiert- einfach auf alles. Auf Licht, auf Schatten, auf Schnelligkeit, auf Fokus und Schärfe, was letztendlich gedruckt gut aussieht, mit welchen Effekten gespielt werden kann.
Ich werde euch mitnehmen in das Abenteuer. Große Fotostrecken werde ich euch ersparen, sie werden gestückelt gezeigt.





Montag, 1. Juni 2015

wie man mir meinen Tag versauen kann, Teil I

Wie man mir den Tag versauen kann? Nach dem ich in einem DM Markt doch letztendlich 2 DM Paradiso Filme ergattern konnte, teilte die Verkäuferin mir mit, dass die Produktion eingestellt wird und nur noch die Markenfilme angeboten werden. WAAAS? Ich bin danach schnell ins Auto und habe die letzten DM Märkte abgeklappert. Ohne Erfolg. Nun sitze ich da, mit meinen zwei Filmen und muss 2 Wochen auf Nachschub warten, da ich dann heute über das Internet bestellen musste. Na super. Soll mir das etwas sagen, dass kurz nachdem ich endlich mit Analogfotografie anfangen habe, die DM Filme nicht mehr produziert werden? Ich verstehe es nicht. Somit ist die letzte Marke an Drogeriemarken nun auch ausgestorben. Was bleibt sind die teuren Filme, die teuer sind, zwar auch besser, versteht mich nicht falsch, aber für mich kaum erschwinglich sind und mein Hobby nun doch sehr einschränken. Es macht doch keinen Spaß, wenn man bei jedem Drücken des Auslösers ein schlechtes Gewissen haben muss. Und das Gefühl habe ich jetzt schon. Es werden jetzt wohl nur meine Canon A1 und meine Canon 600D auf Reisen gehen mit mir. Meine Praktica MTL3 und Beirette 35 sind schon im Schrank. Das sind bereits die Auswirkungen dessen. Dieser Nachgeschmack, weil man auf das Geld achten muss, was die Freude einschränkt. Analog werde ich wohl erst wieder aktiv fotografieren, wenn die Filme da sind. Ich musste meinen Frust gerade auslassen. Was fällt denen ein?

Sonntag, 31. Mai 2015

Beginn.

Nach Jahren des nicht-Bloggens nun der Versuch eines neuen Blogs. Hier soll alles zu Lesen sein, was mich gerade beschäftigt und mein Leben hoffentlich bereichert, auch, wenn es in einer Sackgasse endet.
 
Über einen Privatkauf bin ich an diese tolle Kamera - Canon A1- gekommen, was mich besonders freut, da ich für wenig Geld echt viel bekommen habe. Diese Kamera in einem guten Zustand, jede Menge Objektive, einen Blitz, den man noch in der Hand hält, und jede Menge Sachen, von denen ich erst einmal herausfinden muss, was es eigentlich mit diesen Dingen auf sich hat. Auch ein Objektiv kann ich noch nicht an die Kamera anbringen und da muss ich noch gucken, ob einer dieser vielen Ringe mir dabei helfen kann. 


Der erste Film ist bereits in Entwicklung, allerdings habe ich zwei Filme auch schon versaut.
Der erste: Ich dachte, dass ich den Film korrekt eingelegt hatte und habe mit einer Leidenschaft Bilder gemacht, doch, dann näherten wir uns der Bildanzahl des Filmes und es wurde mehr und mehr... Dann öffnete ich die Kamera, nachdem ich versucht habe den Film aufzuziehen, und merkte, dass der Film schon eingezogen wurde, nach wenigen Drehern am Rädchen. Oh man.
Der zweite war, nachdem mir leider Gottes die Kamera herunterfiel und im Sucher ein Fehler auftauchte und Angst hatte, dass mit der Kamera etwas passiert ist.

Heute wurde dann der 3. Film voll, was mich freut, da ich mit meinem Freund sehr viel unterwegs bin, da wir endlich einmal die Zeit finden das Bundesland, in dem wir seit mehr als 5 Jahren wohnen, zu erkunden und uns dabei viel Zeit lassen können. Das freut mich ungemein und durch das Abenteuer Analogfotografie haben wir in den letzten 4 Tagen schon unendlich viele Geschichten erzählen können.
Allein heute: Er musste mich per Huckepack auf dem Rücken durch ein riesiges Brennesselfeld tragen- und wir hatten Spaß dabei, auch, wenn meine Beine sich nicht freuen, da die Brennesseln so riesig waren.
Ich bin gespannt auf den ersten Film. Die nächsten Filme bringe ich dann gleich morgen weg.